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Meldungen

Bild: Michael August

„Entrepreneurship Education“ geht an den Kernproblemen der Schulen meilenweit vorbei

Martin Habersaat: Drei bildungspolitische Vorhaben der CDU aus jüngster Zeit waren: Die Forderung, Schulen in Deutschland zu beflaggen. Die Forderung, jungen Mädchen an deutschen Schulen Kopftücher zu verbieten. Die Forderung, neben den Flaggenmasten oder an anderer geeigneter Stelle Kondomautomaten aufzustellen.

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Schüler brauchen ganz sicher keine von oben vorgegebenen Kampagnen

Martin Habersaat: "Kampagnenpolitik ist so alt wie die Politik selbst“, schrieb der bekannte Politologe Claus Leggewie. In China startete Mao Tse-tung erst die Kampagne „Lasst hundert Blumen blühen“, danach den „Großen Sprung nach vorn“ – beides keine Erfolgsmodelle. Und Marc-Uwe Kling hat für sein Känguru das Ministerium für Produktivität erfunden, das die Kampagne „Initiative für mehr Arbeit“ ins Leben gerufen hat“. Neugierig geworden? Klicken für mehr!

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Politische Bildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Martin Habersaat: Der Rückblick der Ministerin fiel erwartet positiv aus. Und es gab ja auch viel Schönes. Mein persönliches Highlight waren die DialogP-Veranstaltungen und damit verbunden meine Hoffnung, dass die genutzten Methoden sich herumsprechen und wir beispielsweise zur nächsten Landtagswahl nicht wieder in Aulen auf Podien gesetzt werden, um vor den Augen von 200 teilnahmslosen jungen Menschen miteinander zu streiten.

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Wohin führt dieser Weg?

 Zu Erfolgsmeldungen der Bildungsministerin und zu tatsächlichen Lücken in der Versorgung mit Lehrerinnen und Lehrern sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Am 21. November trat die Bildungsministerin vor die Landespresse und sprach davon, auf einem „sehr guten…

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Es läuft etwas zutiefst falsch in Deutschland

Martin Habersaat: Kehren Sie vor Ihrer eigenen Tür! Sie dulden in Ihrer Partei Leute, wie den sächsischen Landtagsabgeordneten Ulbrich, der ein versuchtes Tötungsdelikt an den Besuchern der Synagoge leugnete und nur von einer „Sachbeschädigung“ wegen der zerschossenen Synagogentür sprach.

Bild: StockSnap (Pixabay)

Landesregierung Lost in Space

Martin Habersaat: Die Landesregierung hat vor zwei Jahren die Gymnasien nach ihren Raumbedarfen für Klassen- und Fachräume befragt. Eine solche Umfrage schafft für die Schulen zusätzlichen bürokratischen Aufwand, war aber mit den Schulträgern nicht abgesprochen, die den Fragebogen nur zur Kenntnis erhielten. Und wozu das alles?

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An allen Schulen muss es um Chancengerechtigkeit, Leistungsförderung und Wohlbefinden gehen!

Martin Habersaat: Ich habe seinerzeit davor gewarnt, die Gemeinschaftsschulen als Auffangbecken der Gymnasien zu betrachten. Weil mich dazu viele Reaktionen erreichten und weil jetzt die Landesregierung weitere Möglichkeiten der Schrägversetzung schafft, will ich meine Position hier ausführlicher erläutern

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Wir brauchen mehr politische Bildung und nicht weniger

Martin Habersaat: Die Welt ist im Wandel. Schülerinnen und Schüler haben das Bedürfnis, sich mit der Suche nach Antworten auf Rechtsextremismus, Klimawandel und Digitalisierung zu beschäftigen. Es muss in der Schule reflektiert werden, wie die Demokratie und ihre Institutionen auf solche und andere Herausforderungen reagieren, und die Schule muss vermitteln, wie unsere Demokratie funktioniert und warum ein guter Kompromiss unterschiedliche Argumente voraussetzt.